Was kostet ein Rollator wirklich? Mit Rezept bleibt für Sie meist nur die gesetzliche Zuzahlung von bis zu 10 Euro. Wir zeigen die Preisspannen und wann sich Kasse oder Kauf lohnt.
Die Kosten für einen Rollator hängen vor allem davon ab, ob Sie ihn über die Krankenkasse beziehen oder privat kaufen. Mit einer ärztlichen Verordnung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse ein Standardmodell aus dem Kassenvertrag. Für Sie bleibt dann nur die gesetzliche Zuzahlung. Wer ein leichteres oder komfortableres Modell möchte, kann sich gegen eine Aufzahlung dafür entscheiden. Wer ganz ohne Rezept privat kauft, trägt die Kosten selbst.
Die wichtigsten Zahlen rund um den Rollator.
Gesetzliche Zuzahlung: 10 Prozent des Preises, mindestens 5 und höchstens 10 Euro je Verordnung.
Wer von der Zuzahlung befreit ist, zahlt für ein Kassenmodell gar nichts.
Nur wenn Sie freiwillig ein höherwertiges Modell wählen, zahlen Sie die Mehrkosten dazu.
Die Preisspannen sind Orientierungswerte für den privaten Kauf. Über die Kasse zahlen Sie nur die Zuzahlung.
| Modell | Bedeutung | Ihre Kosten |
|---|---|---|
| Standard-Rollator (Kassenmodell) | Solide Versorgung aus dem Kassenvertrag, mit Rezept | nur Zuzahlung bis 10 € |
| Leichtgewicht-Rollator | Weniger Gewicht, gegen wirtschaftliche Aufzahlung | Zuzahlung + Aufzahlung* |
| Privatkauf ohne Rezept | Freier Kauf im Handel, je nach Modell und Ausstattung | ca. 50 bis über 300 € |
*Die wirtschaftliche Aufzahlung ist die Differenz zu den Mehrkosten gegenüber dem Standardmodell. Höhe je nach Modell und Kasse. Genaue Beträge klären wir kostenlos.
Kostenlose Beratung zu Zuzahlung, Aufzahlung und Befreiung, mit Vermittlung an ein Sanitätshaus in Ihrer Nähe.